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Die dritte Nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze - 95 Menschen“ ist eröffnet

Nun ist der Reigen komplett: Nach dem „Luthereffekt“  in Berlin und „Luther und die Deutschen“ in Eisenach öffnete nun auch die dritte Nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ im Augusteum in Lutherstadt Wittenberg am Wochenende ihre Pforten.

Freitagabend kamen rund 350 geladene Gäste zur feierlichen Eröffnung ins Lutherhaus. Rainer Robra, Kulturminister und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, eröffnete den Festakt und betonte gleich, dass „diese Ausstellung sich ganz dem Menschen Luther“ widmet. Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt ergänzte in seiner Begrüßungsrede, dass „hier der Mensch Luther am authentischen Ort erlebt werden kann, wo er seinen Lebensmittelpunkt hatte, wo er die Thesen verfasste, wo er sein Testament schrieb.“ Etwas anderes wäre für Wittenberg auch gar nicht in Betracht gekommen. Wo, wenn nicht hier, wäre eine große Ausstellung zu Martin Luther passender? Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling, Präsident der Luther-Gesellschaft e.V., der die Festrede hielt, stellte richtig fest: „Nach der großen weiten Welt des Luthereffekts in Berlin und der kleineren Welt Luthers und der Deutschen auf der Wartburg kommen wir nun in konzentrierter Verdichtung an den Ort, an die Quelle des Geschehens, von dem und der alles ausging.“

Hier in der Ausstellung wird das Leben Martin Luthers aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: Mit 95 Schätzen folgt sie der Spur des jungen Mönches Luther und zeichnet seinen Weg zum Reformator nach. Mit 95 Menschen präsentiert die Ausstellung Personen, deren Handeln durch Leben und Werk Martin Luthers beeinflusst wurden – von Caspar David Friedrichs Kreuz im Wald bis zu Winnetous Silberbüchse. Und Luthers Hund Tölpel nimmt Groß und Klein in der Mitmach-Ausstellung „Der Mönch war’s!“ mit auf eine Zeitreise in das Wittenberg des 31. Oktober 1517.

Seien Sie gespannt! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Wittenberg.